der Geist in der Maschine…Aufstieg und Fall der Firma Apple

In diesem Blog geht natürlich viel um Technik und die ist ja für gewöhnlich „kalt“.

Apple ist es mit seinen Produkten durchaus gelungen Emotionalität zu seinen Produkten herzustellen.
Steve Jobs hat schon in den siebziger Jahren bei dem Bau seiner ersten Computer angemerkt, dass ein Musikstück Gefühle transportiert und genauso müsste ja auch ein Computer Gefühle transportieren können.
Denn mit einem Computer kann man ebenso auch Musikstücke herstellen es ist auch eine Art von Instrument. So wurde das Apple Betriebssystem „Gefühlsoptimiert“ und hat seither eine große Nutzergemeinde.

Nicht nur die Software, sondern auch die Hardware wurde gefühlsmäßig optimiert, und hob sich deutlich von dem Design der damaligen gegenwärtigen grauen PCs ab.

Auch ein Liebesbeweis war, dass viele  der  ersten Mac, Mac Plus, viele Mac SEs und einige der SE/30 die eingravierten Unterschriften des Entwicklerteams,  auf dem Gehäuse oder unter der Hauptplatine trugen,  dies schaffte noch Nähe zum  Benutzer…

Seitca.  2003 gab es dann aber einen Wandel im Unternehmen. Das Unternehmen wurde auf Marktwirtschaftlichkeit optimiert und der automatische Zerfall  einprogrammiert. Das Betriebssystem wurde von dort an nach und nach verschlimmbessert ebenso  wie die Produkte des Konzerns. Der Alleingang von Apple sich  ein Prozessorsystem  von IBM  zu leisten, dass nicht so aufgebohrt und ausgereizt ist wie die  Intel oder AMD Technologie damals war, war auch eine Auszeichnung in dieser Richtung. Es wurde ein Prozessor verbaut, der so groß und schwer war wie ein Lkw (im übertragenen Sinne) und ebenso behäbig. Da hingegen wirkte der Prozessor der meisten PCs von Intel oder AMD wie ein aufgemotzter  Ferrari. Quasi kurz vom KolbenFresser… das auf diese Technologie ab 2006  mit demIntel Core Solo umgestellt wurde hatte zur Folge, dass viele Geräte schon kurz nach Ablauf der Garantie kapitale Totalschäden erlitten.  Die Überhitzung des Gerätes und der Grafikkarten war ein häufiges Problem. Schlecht für den Nutzer gut für Apple, denn wenn man einmal mit dem System infiziert wurde, dann kann man einfach nicht mehr davon los. Jetzt wieder auf Windows umzusteigen, ist wie als würde man eine neue Sprache lernen müssen und auch dieses Betriebssystem hat ja bekanntlich seine Tücken… und ist  immer noch sehr anfällig gegen Viren. So wie wir es von einem überdrehten menschlichen Organismus kennen der ebenso anfällig gegen Viren ist.  Nach Meinung des Autors ging  dem Unternehmen nach Verlust von Gefühl und Nachhaltigkeit möglicherweise auch die Erkrankung des CEO  Steve Jobs voraus. Dieser gab fast zur selben Zeit bekannt an Krebs erkrankt zu sein. Steve Jobs ist 2011 an den Folgen seiner Erkrankung gestorben, aber das Unternehmen Apple lebt noch weiter mit dem Virus. Wie lange? Sicherlich kommt das auch ganz  auf die Leidensfähigkeit des Users an, inwiefern er sich noch leisten kann über mittlerweile sehr kurzlebigen und überteuerten Apple Produkte  zu erwerben. Krankheit bedeutet das der schwächste Teil des Körpers mit zu wenig Energie versorgt ist… so wie wir es in unseren Körpern erleben, sind wir am besten mit Energie versorgt, wenn wir uns gut fühlen… d.h., dass es auf unsere Gefühle sehr wohl ankommt. Wenn unsere Gefühle nicht fließen, dann fließt wenig Energie und wir werden krank. Im übertragenen Sinne heißt dies, dass Apple  nicht mehr genügend Gefühle in ihre Produkte einfließen lässt, und somit die Kernkompetenz des Unternehmens derart vernachlässigt wurde, dass dies wohl möglich ebenso zum Tod des Unternehmens führen kann.

Wir werden sehen was die Zukunft bringt.

 

Aber nicht vergessen…. wir sind die Zukunft  🙂

 

Written by Restaurator

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.